Der logarithmische Effekt von mehr CO2 ist bekannt und unstrittig. Das ist auch unser Glück, sonst würden wir unseren Planeten noch schneller grillen. Dennoch führt mehr CO2 noch zu mehr Erderwärmung und dies im relevanten Ausmaß. Das Argument „Absorption bereits gesättigt“ greift zu kurz, weil es sich auf die unteren Luftschichten beschränkt.
Der Prozess in Einzelschritten (vereinfacht):
– Infratrotstrahlung mit 15µm wird von der Erdoberfläche abgestrahlt.
– Diese wird von CO2 absorbiert. Nach einigen Höhenmetern ist die relevante Strahlung komplett eliminiert.
– Die CO2-Moleküle geben die Energie jedoch wieder ab. Zu guten Teilen wieder als Strahlung von 15µm in unterschiedliche Richtungen.
– Ein Teil dieser Strahlung geht damit weiter nach oben, bis er wieder auf CO2 trifft.
– Dieser Prozess wiederholt sich so lange, bis die Atmosphäre zu dünn wird, und die 15µm schließlich ins Weltall entkommen.
👉 Auch heute noch entkommt dadurch 15µm Strahlung ins All.
👉 Durch mehr CO2 in den oberen Luftschichten sperren wir immer noch mehr Strahlung auf der Erde ein.
Anders formuliert: In Bodennähe wäre mehr CO2 vermutlich weniger schlimm. Da es dort aber nicht bleibt, geht die Erderwärmung weiter. Zusätzlich gib es auch noch ein paar Rückkopplungseffekte mit vermehrtem Wasserdampf.
Professioneller erklärt unter https://skepticalscience.com/saturated-co2-effect-basic.htm